Neue Studie über Homöopathie
Das Journal Forschende Komplementärmedizin nahm sich in seiner Ausgabe 16, No. 2, 2009 zum 2. Mal eines neuen Forschungskonzepts an, welches der Fachwelt Rätsel aufgibt. Die Forscher Heribert Möllinger, Rainer Schneider und Harald Walach prüften nicht, ob die Einnahme homöopathischer Arzneimittel Probanden von ihren Beschwerden befreit. Sie untersuchten stattdessen, ob homöopathische Arzneimittel bei gesunden Menschen die Krankheitssymptome hervorrufen, die laut Materia medica homoeopathica vorhergesagt werden. Die Ergebnisse ihrer Studien sind spektakulär. Sie sprechen für die Existenz spezifischer Effekte und deutlich gegen die These, Homöopathie sei ein reines Placebo-phänomen.
In einer anderen Studie wurden 6500 Patienten wurden über einen mehrjährigen Zeitraum in in Grossbritannien behandelt. Bei über 70% wurden sehr positive Veränderung ihres Gesundheits-zustands festgestellt. Eine so genannte Outcome-Studie, die unter anderem von Mitarbeitern der Charite in Berlin durchgeführt wurde, stellten fest dass Patienten die eine homöopathische Therapie in Anspruch genommen hatten, eine wesentlich größere Verbesserung ihrer Symptome erfuhren, als zum vergleich eine Menschengruppe die konventionell behandelt wurden. Die Studie ist besonders interessant, da die Schulmedizin und die klassische Homöopathie in einem realen Praxisumfeld vergleicht wurden, was leider selten der Fall ist.