Renate Künast verteidigt die Homöopathie
Seit 2005 hat die Homöopathie einen Platz im Leistungs-katalog vieler gesetzlicher Krankenkassen. Nach wunsch der SPD und CDU/CSU soll nun damit schluss sein. Angeblich soll die Streichung aus dem Leistungskatalog dazu beitragen , die Kosten im Gesund-heitswesen zu dämpfen. Nur die Grünen lehnen eine Heraus-nahme von Naturheilverfahren aus der gesetzlichen Krankenver-sicherung bisher explizit ab. Grünen-Fraktions-chefin Renate Künast verteidigt die Homöopathie. Reportern der „Berliner Zeitung“ sagte sie: „Die pauschale Kritik an der Homöopathie und anderen Naturheilverfahren verkennt, dass selbst die Schulmedizin in vielen Fällen auf die industrielle Nachahmung von Heilmitteln zurückgreift, die es in der Natur kostenlos gibt.“ Die Kosten für Homöopathie stünden in keinem Verhältnis zu den gigantischen Summen, die für Schulmedizin ausgegeben würden.
Anmerkung: Scheinbar verdient die Pharmaindustrie dabei wieder mal zu wenig, wie soll die Homöopathie, die mit nur 2 % der Ausgaben für Behandlungen ins Gewicht fällt, für die finanzielle Schieflage im Gesundheitswesen verantwortlich sein?
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