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Miasmatische Homöopathie

Miasma kommt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie "Verunreinigung". Er war schon in der Antike bekannt und deutete auf unsaubere Zustände im Lebensumfeld des Menschen hin. Allerdings darf man "Verunreinigung" nicht nur im Sinne der Hygiene betrachten, es wäre zu wenig. Der Begriff muß weiter gefaßt werden und bezieht die Eintrübung des Bewußtseins durch menschliche Schwäche, wie destruktive Gedanken und Taten mit ein.

Die Miasmen geben darüber hinaus Aufschluß, WIE ein Mensch krank geworden ist. Es sind somit die unsichtbaren, die treibenden Kräfte unter der sichtbaren Erkrankung. Daraus ergibt sich, daß eine miasmatisch- homöopathische Behandlung eine echte Ursachenbehandlung ist und sich besonders bei chronischen Erkrankungen bewährt hat.

Wichtig für das Verständnis der Miasmen ist, sie nicht nur auschließlich als negative Energien zu sehen. Ebenso stellen sie die positive Dynamik bereit, damit sich zerstörerische Elemente in aufbauende, heilende und kreative Potenziale wandeln können. Selbst Samuel Hahnemann wählte das Miasma als Oberbegriff für die Grundlage chronischer Krankheiten und prägte schon in seiner Zeit drei Grundmiasmen. Die moderne Miasmatik arbeitet mittlerweile mit mehreren Miasmen.